Lesen Sie mehr
Lesen Sie mehr
Lesen Sie mehr

Unternehmen

DiaPat - der Schlüssel zu Ihrer Gesundheit

Die DiaPat GmbH wurde im Jahr 2003 in Hannover gegründet. Das Unternehmen bietet diagnostische Tests zur Früherkennung von Erkrankungen an und ist aufgrund seiner innovativen Technologie auf diesem Gebiet führend. Das Verfahren beruht auf der Analyse von Proteinen, die im menschlichen Körper eine herausragende Rolle als Informationsträger spielen. Neben der Diagnostik ermöglicht das DiaPat® Verfahren auch die Therapieüberwachung im Sinne der personalisierten Medizin.

Oberstes Unternehmensziel ist es, die frühzeitige Erkennung von Krankheiten zu ermöglichen, die Heilungsaussichten deutlich zu verbessern und somit zu einer verbesserten Lebensqualität des Menschen, der betroffenen Patienten beizutragen.

Als führendes Biotech-Unternehmen im Bereich der klinischen Protein-Analytik im Urin (UPA) sind DiaPat und die Konzernmutter mosaiques diagnostics anerkannter Kooperationspartner renommierter Universitätskliniken in aller Welt. Der UPA-Test ist Gegenstand von unzähligen multizentrischen Studien, darunter viele EU-Konsortien.

 

Die Idee – und wie alles begann …

Im Jahr 2000 gründeten der Biochemiker Prof. Dipl. Ing. Dr. med. habil. Harald Mischak und der Nephrologe Prof. Dr. med. Hermann Haller von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) die Biotech-Firma Mosaiques-diagnostics GmbH. Prof. Mischak brachte seine jahrzehntelange Erfahrung aus dem Bereich der Protein- und Peptidanalyse ein, die er u. a. in den USA am National Institute of Health (NIH) gesammelt hatte.

Grundlage des Unternehmens war die frühzeitige und sichere Erkennung von Krankheiten möglichst vor Organschädigung durch eine umfassende, schnelle und exakte Analyse von Botenstoffen in Körperflüssigkeiten, den Proteinen. Denn schon damals war bekannt: Es gibt zwischen Gesunden und Kranken messbare Unterschiede im "Proteom", der Gesamtheit aller menschlichen Proteine, - und zwar spezifisch für verschiedene Krankheiten. Damit war der Weg gebahnt, um krankheitsbezogene Proteinmuster ("diagnostische Pattern", DiaPats) zu erforschen.

Wie findet eine gute Idee einen Investor?

Prof. Mischak suchte 2001 einen Finanzier für die Umsetzung seiner Idee. Der Zeitpunkt war offenkundig schlecht gewählt. Viele Biotechnologie-Unternehmen und Ventures Capitals waren gerade in eine Existenz gefährdende Krise geraten. Die Kapitalmärkte stellten für die komplizierten und in langen Zeiträumen zu realisierenden Vorhaben kein ausreichendes Geld mehr zur Verfügung. Nahezu gleichzeitig suchte der hannoversche Wirtschaftsanwalt Joachim Conrads eine Investitionsmöglichkeit in der Biotech-Branche. Er hatte bereits mehrere dutzend Projekte geprüft, bis er im Mai 2002 auf einer Veranstaltung des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums zufällig Prof. Mischak kennenlernte.

Der trug dort seine Proteinanalyse-Technologie vor. In der Veranstaltungspause diskutierte er mit Herrn Conrads derart enthusiastisch, dass sein Rotwein auf dem Jackett des potentiellen Investors landete. So hartnäckig wie der Rotwein im Jacket hielt sich auch Mischaks Idee im Kopf von Conrads. Zwei Monate später investierte er erstmals in die Mosaiques diagnostics GmbH.

Aus der Idee wächst eine Firmenfamilie.

Wie im Anfangsstadium einer Firmenneugründung durchaus üblich, vervielfachte sich der Arbeitsaufwand bei gleichzeitiger Spezialisierung. Eine neue Dachgesellschaft, die Mosaiques diagnostics and therapeutics AG, wurde als Holding und Alleingesellschafterin der ursprünglichen Mosaiques diagnostics GmbH ins Leben gerufen. Letztere wiederum spezialisierte sich auf biotechnologische Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Zusätzlich wurde für die Routinediagnostik die DiaPat GmbH als Einsendelabor gegründet.

Erste Studien, wachsender Bedarf für den DiaPat® Test.

Erste Anläufe starteten, Studien aufzubauen. Die Fülle der Anwendungsmöglichkeiten für den DiaPat® Test war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht abzusehen. Klar war nur: Er eignet sich besonders gut zur Früherkennung von Krankheiten. Lange bevor sich erste Symptome zeigen oder gar Organe geschädigt sind. Demzufolge würde sich das DiaPat® Verfahren schnell zu einem wichtigen Baustein der modernen Medizin entwickeln, faktisch konkurrenzlos. Vermeintliche Wettbewerber erschienen, technologische Konkurrenz meldete sich, und sie verschwanden wieder. Hinterließen für die Molekulardiagnostik jedoch einen schlechten Leumund.

Das erste gute Produkt, Rückenwind und Gegenwind.

Dann endlich, Ende 2005: das erste gute Produkt. Für seine Zeit zu gute Produkt, wie sich schnell zeigen sollte: Die Urologen liefen Sturm gegen den DiaPat® PC-Test. Doch es gab auch andere Stimmen. Mehr und mehr Mediziner aus aller Welt und unterschiedlichsten Fakultäten signalisierten Begeisterung für die Mischak-Methode, wurden öffentliche Fürsprecher und stellen ihre Kompetenz bis heute in den Dienst der Entwicklung und Erforschung immer neuer krankheitsspezifischer Protein-Muster.

Wird der DiaPat® Test heute von den Krankenkassen bezahlt?

Noch immer scheint der DiaPat® Test zu neu zu sein, um zum Standard in der medizinischen Wissenschaft und Technik gerechnet zu werden. Noch fehlt er im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und in medizinischen Leitlinien. Noch, denn:

Bereits 2009 haben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und die angeschlossenen unteren Aufsichtsbehörden, die Gewerbeaufsichtsämter der Länder beschieden, dass der DiaPat® PC-Test, so wie in den Studien dazu beschrieben, nach positivem PSA-Test, angeboten werden darf.

Juli 2011 beantragte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Bewertung der "Proteomanalyse im Urin zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus und arteriellem Hypertonus". Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss daraufhin im Dezember 2012, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Bewertung zu beauftragen. Außerdem veröffentlichte der G-BA das Beratungsthema im Bundesanzeiger.

Allerdings: Als IGeL-Leistung sind DiaPat® Tests bereits seit Jahren auf dem Markt und können vom Arzt abgerechnet werden (über die GOÄ mit Analogziffer). Zudem haben schon einige fortschrittliche private Krankenversicherungen und Beihilfestellen die Kosten im Rahmen von Einzelfallentscheidungen übernommen.

Facebook teilen Twittern   
>> Diese Seite weiter empfehlen! <<